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Aktuelle Sicherheitsdatenblätter (SDB)?

Haben Sie schon aktuelle Sicherheitsdatenblätter angefordert / vorliegen?

Es ist Anfang Februar. Vielen ist die VERORDNUNG (EU) 2020/878 DER KOMMISSION immer noch unbekannt – sowohl auf der Seite der Hersteller und Händler als auch auf der Seite der nachgeschalteten Anwender.

Vollständig ausgeschrieben lautet sie: VERORDNUNG (EU) 2020/878 DER KOMMISSION vom 18. Juni 2020 zur Änderung des Anhangs II der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH).

Folgen: Spätestens seit dem 01.01.2023 sind Sicherheitsdatenblätter auf Basis des „ANNEX II ANFORDERUNGEN AN DIE ERSTELLUNG DES SICHERHEITSDATENBLATTS“ dieser Verordnung zu erstellen und zur Verfügung zu stellen.

Vereinbaren Sie jetzt bei der jeder Bestellung die Übermittlung des Sicherheitsdatenblattes in aktueller und fehlerfreier Form als Hauptleistungspflicht, d. h. Sie sollten sich bei Abschluss des Kaufvertrages ausdrücklich die Einrede des nicht erfüllten Vertrags nach § 320 BGB vorbehalten.

Beispieltext:

Menge, Gefahrstoffbezeichnung etc.

Vertragswesentlicher Bestandteil ist die Übermittlung des fehlerfreien Sicherheitsdatenblattes gemäß § 5 GefStoffV in aktueller Fassung (siehe auch VERORDNUNG (EU) 2020/878 DER KOMMISSION). Bei Nichtübermittlung behalten wir uns die Einrede des nicht erfüllten Vertrags nach § 320 BGB vor.

Sollten Sie Fragen haben, so melden Sie sich bei mir.

Ich verbleibe auf das Herzlichste
Ihr
Hartmut Frenzel

Diese Information soll Ihnen Hilfestellung bieten und erhebt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Obwohl diese Information mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt wurde, kann keine Haftung für die inhaltliche Richtigkeit übernommen werden.

Vorzeitiges Ende der Corona-Arbeitsschutzverordnung

Verordnung zur Aufhebung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung

SARS-CoV-2-Arbeits­schutzverordnung wird zum 2. Februar 2023 aufgehoben.

Website des BMAS

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Pflichtaushang jetzt aktualisieren

§ 138 SGB VII

Sie haben von Ihrem Unfallversicherungsträger Post bekommen.

Die neue Unternehmensnummer ist da. Sie löst die bisherige Mitgliedsnummer ab.

„Die neue Unternehmensnummer besteht aus insgesamt 15 Ziffern. Die ersten zwölf Zeichen werden auch als Unternehmernummer bezeichnet, da sie die Unternehmerin bzw. den Unternehmer kennzeichnen. Diese zwölf Zeichen werden durch eine zufällige Ziffernfolge generiert. Die letzten drei Ziffern beziehen sich immer auf das zugehörige Unternehmen. Diese Kennzeichnung ist wichtig, um mehrere Unternehmen einer Unternehmerin oder eines Unternehmers unterscheiden zu können. In einem solchen Fall erfolgt die Zuordnung in numerisch aufsteigender Folge (001, 002, 003 und so weiter)“, Quelle: DGUV

Denken Sie bitte an den Pflichtaushang gemäß § 138 SGB VII. Diesen müssen Sie jetzt aktualisieren.

Beispiel der BG ETEM
BGETEM - Unterrichtung der Versicherten - Aushang gemäß § 138 SGB VII

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bEM benötigt Datenschutz

Arbeitsunfähigkeit verhindern | betriebliches Eingliederungsmanagement | BEM

Bei der Anwendung eines bEM-Verfahrens werden in der Regel viele sensible Daten des Beschäftigten erfasst, insbesondere Daten zur Gesundheit. Daher spielt der Datenschutz eine essenzielle Rolle.

Am 24.06.2021 (Az. 10 Ca 7069/20) hat das Arbeitsgericht Köln entschieden, dass ein mangelhafter Datenschutz die Durchführung eines bEM beeinträchtigen kann. Es formulierte:

„[…] Daneben ist ein Hinweis zur Datenerhebung und Datenverwendung erforderlich, der klarstellt, dass nur solche Daten erhoben werden, deren Kenntnis erforderlich ist, um ein zielführendes, der Gesundung und Gesunderhaltung des Betroffenen dienendes bEM durchführen zu können. Dem Arbeitnehmer muss mitgeteilt werden, welche Krankheitsdaten – als sensible Daten iSv. § 3 Abs. 9 BDSG – erhoben und gespeichert und inwieweit und für welche Zwecke sie dem Arbeitgeber zugänglich gemacht werden. Nur bei entsprechender Unterrichtung kann vom Versuch der ordnungsgemäßen Durchführung eines bEM die Rede sein […]“.

Im vorliegenden Fall genügte die Einladung zum bEM nicht diesen Anforderungen. Das Gericht kommt zum Ergebnis, dass die Einladung zum bEM-Gespräch somit nicht ordnungsgemäß erfolgt ist. Daraus resultiert, dass die Kündigung des Beschäftigten ungültig war.

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V – E – N – Ü

Sichere Arbeitsplätze mit der 4-Stufen-Methode

Ein gemeinsames Mittagessen bei meinem Lieblingsitaliener. Während wir aßen und plauderten, kamen wir auch beim Thema Lernen vorbei. Sascha Oertel erklärte mir, dass er in seinem Unternehmen immer wieder die Methode VENÜ nutzt. Diese hatte er während seiner Zeit bei der Bundeswehr kennen und lieben gelernt.

Als er VENÜ und Bundeswehr im Zusammenhang erwähnte, erinnerte auch ich mich wieder – V – E – N – Ü.

V für Vormachen

E für Erklären

N für Nachmachen und das

Ü für Üben.

Eine Methode, die sowohl bei der Unterweisung Arbeitsschutz als auch beim Umweltschutz gute Dienste leistet.

Die Anwendung der 4-Stufen-Methode hilft Ihren Beschäftigten, sicheres und umweltgerechtes Arbeiten zu erlernen und nachhaltig umzusetzen.

In der ersten Stufe wird die Tätigkeit durch sicherheits-/umweltgerechtes Vormachen dem Beschäftigten gezeigt.

Danach erfolgt die Erklärung, damit der Beschäftigte auch die Hintergründe verstehen lernt, warum man etwas in dieser Art und Weise machen soll. Er erfährt auch, welche Gefahren lauern, wenn man sich nicht an die Anweisungen hält.

Die dritte Stufe ist das Nachmachen durch den Beschäftigten. Neben dem Tun erklärt er in eigenen Worten, warum er wie etwas macht.

Die letzte der vier Stufen ist das Üben. Wenn das fehlerfrei verläuft, können Sie Ihren Beschäftigten allein arbeiten lassen.

Bitte vergessen Sie aber nicht, immer wieder das sichere / umweltgerechte und fehlerfreie Arbeiten stichpunktartig zu kontrollieren. Diese Kontrollen sind bitte zu dokumentieren.

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